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Mindestens 200 Studien belegen, dass eine Bewegung der Schädelknochen physiologisch ist und
eine Verknöcherung der Schädelnähte Ursache von vielerlei Symptomen sein kann. In der Cranio-Sacral-Therapie wird davon ausgegangen, dass der rhythmische Fluss des Gehirnwassers im Gehirn bis hinunter ins
Rückenmark (Duralschlauch) für das Wohlbefinden des Menschen von großer Bedeutung ist. Dieser Gehirnwasserfluss pulsiert normalerweise in einem Rhythmus von 6 - 12 Zyklen pro Minute vom Schädel (Cranio) bis zum
Kreuzbein (Sacrum). Man spricht auch von Lebensatem-Rhythmus. Dabei werden die empfindlichen Nervenstrukturen versorgt und geschützt. Harmonisch bewegt werden so auch die einzelnen Knochen vom Schädel bis zum
Kreuzbein. Entsteht eine Störung des Gehirnwasserflusses, kann eine Vielzahl von Beschwerden auftreten. Der Herzrhythmus beträgt normalerweise 60 - 80, der Atemrhythmus 15 - 20, der Cranio-Sacral-Rhythmus 5 - 12
pro Minute. Er ist homöostatisch, d.h. er verändert sich z.B. bei körperlicher Aktivität nicht. Die Aufgabe des Cranio-Sacral-Therapeuten ist es, Blockierungen dieses rhythmischen Flusses zu erspüren
(palpieren), und die Blockierungen während der Behandlung durch spezielle, sehr sanfte Drucktechniken wieder aufzulösen. Dadurch können Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert und eine tiefgreifende Heilung
eingeleitet werden.
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